Time to say goodbye

Tja, langsam wird es Zeit wieder Abschied zu nehmen. Aber vorher sollen die Projekte so gut wie möglich abgeschlossen werden. Hier mal der letzte Stand für Euch:

Shamba der We are stronger Gruppe (Kibanda, Sickergrube, Zaun)

Nach der Fertigstellung des Kibandas und der größeren Sickergrube (die nun auch einen Deckel bekommen hat und eine Verbindung zur bestehenden Grube) wurden nun wie im letzten Beitrag angekündigt, die fehlenden Zaunfelder installiert, die Mauer und das Tor des Eingangsbereiches der Shamba konnten ebenfalls fertig gestellt werden. Es fehlt nur noch ein kleines Dach über dem Tor als Regenschutz, das wird nach unserer Abreise fertig gestellt, da der Beton auf dem das Dach aufgebaut wird, nun noch ein wenig aushärten muß.

der Deckel für die neue Sickergrube wird hergestellt
angeschlossen und dichtgemacht!
die Eingangsmauer wird nun endlich verputzt
die Halterung für das Dach wird fertiggestellt, nach dem Aushärten des Betons kommt das Dach drauf
Dekoration durch die WaS Kinder

We are stronger day

Am letzten Sonntag fand das reguläre We are stronger Treffen statt, welches wir jeden Monat unterstützen. Ca. 60 Kinder hatten sich auf der Shamba versammelt. Tage zuvor fand bereits ein Meeting mit dem Gruppenleiter statt, um die zukünftige Planung des Projektes zu besprechen. Insbesondere, wie wir dieses wichtige Programm zukünftig ausbauen können. Nach dem Meeting mit dem Leader wurde ein weiteres Treffen mit den Köpfen der We are Stronger Gruppe durchgeführt. Auch dieses brachte weitere Informationen darüber, wie wichtig dieses Projekt ist. Durch die Aufklärungsarbeit der Kinder im Krankenhaus und auf der Shamba konnte die Einnahme der Medikamente bei vielen Kinder auf jeden dritten bis sechsten Monat ausgedehnt werden. Das heißt, daß die HIV Viruslast bei den Kindern soweit zurückgegangen ist, dass die Einnahme der Medikamente nicht mehr monatlich erfolgen muß. Dieser Erfolg ist der Aufklärungsarbeit über die nötige Einnahme der Medikamente zu verdanken. Eine große Leistung der We are stronger Gruppe. Sonntag fand dann, wie gesagt das WaS Treffen statt. Die Kinder erhielten ein kleines Frühstück und Tee und später dann ein nahrhaftes und gesundes Mittagessen. Dazu gab es Aufklärungsarbeit, Unterricht und diesmal stand Bilder malen als Dank an die Spender im Vordergrund.

Im Anschluß an die Aufklärungsarbeit haben wir die Gelegenheit genutzt, um die von Euch gespendete Kleidung und Schuhe übergeben. Das hat sehr viel Spaß gemacht und die Kinder haben sich riesig gefreut. Hierbei haben wir dann auch die Einweghandschuhe, etwas 1. Hilfe-Material und Spiele und Spielzeug übergeben. Vielen lieben Dank allen Spendern!

Vorabbesprechung mit Chris, dem Projektleiter
Besprechung mit den verantwortlichen Kindern der WaS Gruppe im neuen Kibanda
Aufklärungsarbeit
fleißige Künstler – und ein großes Danke an alle Spender!
Die Mädels der Gruppe kochen für alle
Eine gute Mahlzeit für alle Kids
Klamotten und Schuhe sind bereit
und jeder bekommt was ab – Danke an alle Sachspender!
Spiele, Malsachen und Kleinigkeiten gab es ebenso

Übergabe Laptops an die We are stronger Gruppe

Bei unserem Besuch konnten wir sehen, wie sehr sich die Gruppe weiterentwickelt hat. Man kann einen sehr schönen Gruppenzusammenhalt erkennen und wie alle sich gegenseitig um einander kümmern. Hierbei übernehmen die Älteren immer mehr Verantwortung, teilen die Aufgaben und organisieren die Arbeit der Gruppe hinsichtlich der Veranstaltungen und Aufklärungsarbeit zunehmend selbständig. Zu jeder Veranstaltung, die durch uns unterstützt wird, erhalten wir jeweils von der Gruppe Berichte. Die Erstellung war bisher ein wenig umständlich, da ihr Euch sicher vorstellen könnt, daß es schwierig für die Kids ist an die entsprechende Rechnertechnik zu kommen, die sie nutzen können. Um diese Entwicklung weiter zu fördern und das Erstellen der Berichte zu erleichtern, war es uns möglich über die NGO „Labdoo“ zwei Laptops zu organisieren und zur Verfügung zu stellen. Auch hier war die Freude riesig und wir freuen uns schon auf die nächsten Berichte.

Einweisung am Rechner
und dann geht’s auch schon los- Vielen Dank an Labdoo

Aisha

Aisha, ein kleines Mädchen aus der We are stronger Gruppe hat uns wohl am meisten gezeigt, wieviel Sinn die Arbeit hier vor Ort macht. Als wir ankamen, erfuhren wir von dem kleinen Mädchen, welches seit 3 Jahren Probleme mit dem Schlucken von Essen und auch Wasser hat, da ihr Hals stark angeschwollen ist und Aisha dauerhafte Schmerzen hat. Auf dem Trip nach Kibaha, war es so schlimm, daß die kleine Aisha vor Schmerzen geweint hat. Gleich am Montag darauf konnten wir ermöglichen, Aisha nach Dar es Salaam in ein HNO Krankenhaus zu bringen. Erste medizinische Untersuchungen ergaben, daß die Schwellung so stark ist, daß zunächst Antibiotika verschrieben worden sind. Innerhalb einer Woche und einem weiteren Besuch in Dar, kann Aisha mittlerweile wieder ohne Schmerzen Essen und Trinken und vor allem Lachen. Sobald die Schwellung weiter zurückgegangen ist, kann die weitere Behandlung beschlossen werden. Derzeit sieht es so aus, als handelt es sich um eine seit 3 Jahren verschleppte Mandelentzündung. Leider gibt es hier kein richtiges Krankensystem und jede medizinische Behandlung muß gezahlt werden. Dies konnte die Tante bei der Aisha lebt sich nicht leisten. Wir freuen uns sehr über die Fortschritte und Aishas Lächeln. Wir werden auch nach Abreise Aishas Behandlung begleiten und ihr ermöglichen. Wir würden uns freuen Spenden für die medizinische Versorgung der We are stronger Kinder zu erhalten, um diese in Notsituationen unterstützen zu können. Gerne könnt Ihr hier unter dem Betreff „medizinische Versorgung der WaS Kids“ an die bekannte Kontoverbindung spenden. Asante sana!

da die HIV Kinder unter der Stigmatisierung leiden, haben wir hier auf ein Photo von Aisha verzichtet (Wahrung der Persönlichkeitsrechte)

STA

Bei unserem letzten Besuch der STA vor unserer Abreise, haben wir uns final über den Stand der Sanierungsarbeiten des Schulleiterbüros und der beiden Klassenräume informiert, welche wir bei unserem jetzigen Besuch betreut haben. Die lokalen Arbeiter haben in der letzten Woche noch mal richtig Gas gegeben. Bis auf 1-2 Kleinigkeiten ist auch dieses Projekt abgeschlossen. Sämtliche von uns aufgenommen notwenigen Arbeiten wurden umgesetzt und fertig gestellt. Das Dach ist abgedichtet, die Fledermäuse sind raus, sämtliche Riße am Gebäude ausgebessert, alle Fenster repariert, das Headoffice umgebaut, die Klassenräume renoviert und das Ganze hat auch einen neuen Anstrich bekommen. Die Schulleitung freut sich schon auf den Wiedereinzug in die Räumlichkeiten und die Kinder auf ihre Unterrichtsstunden in den Klassenräumen.

Während unserer Zeit hier, haben wir Moses aus Südafrika kennen gelernt. Er arbeitet zurzeit als Volunteer auf der der STA angeschlossenen Shamba, wo sich auch das Baobab Home befindet. Moses ist Spezialist für Black Soldier Flies (BSF) und bringt das BSF-Projekt der Shamba wieder in Gang. Hierbei handelt es sich um Projekt, bei dem die Bioabfälle mit Hilfe von Fliegen nachhaltig verwertet werden und die proteinhaltigen Larven dienen als Futter für Hühner und Fische. Moses durfte dann auch gleich einen kurzen Vortrag in der Bibliothek der Schule halten, um den Schüler das Wissen über BSF näher zu bringen. Wir haben die Chance wahrgenommen und uns auch gleich weitergebildet.

in der Mitte das Schulleiterbüro, rechts und links sind die Klassenräume
auch innen wird alles wieder schick gemacht
WOW!
Schulung über die Black soldier flies
und dann noch in echt….

und dann noch so Kleinigkeiten

Ventilatoren

Es war uns letzte Woche auch noch möglich 3 Ventilatoren zu besorgen. 2 davon für die Shamba der WaS-Gruppe und einen für das umgebaute Head-Office der STA.

Besen

Damit die Kinder WaS-Gruppe ihr neues Kibanda auch sauber halten können, wurden noch entsprechende Besen gekauft, die dann auch am letzten Sonntag beim WaS-Day kräftig zum Einsatz kamen.

Rucksäcke für das Baobab home

Drei Kinder aus dem Baobab schließen dieses Jahr ihre Grundschule ab und wechseln auf eine weiterführende Schule. Damit sie gut ausgerüstet in den nächsten Schulabschnitt starten können, haben wir ihnen 3 neue Schulrucksäcke gesponsort. Diese erhalten Sie zu Weihnachten geschenkt.

Regale für das Baobab home

Die zwei Regale, die wir für das Baobab home beauftragt haben, befinden sich derzeit noch im Bau, sollen aber noch in dieser Woche ans Baobab home geliefert werden.

Works in progress at Bagamoyo

Die Sonne brennt, es regnet kaum doch die Fundis haben ordentlich reingehauen! 🙂

Kibanda Anstrich (Schutz gegen Regen und Termiten)

Das Kibanda ist mit einem entsprechenden Anstrich gegen Termiten versehen und konserviert. Dazu gab es noch eine wetterfeste Imprägnierung, um auch bestmöglich in der Regenzeit geschützt zu sein. Damit ist dieses Bauvorhaben abgeschlossen und kann jetzt von den Kindern genutzt werden. Am nächsten Sonntag treffen wir uns auf der Shamba mit allen Kindern der We Are Stronger Gruppe und hoffen, daß ihnen ihr neuer Essenraum gefällt. Wir wünschen ihnen schöne viele schattige Stunden darunter.

Imprägnierung in progress
Schutz gegen Regen und Termiten ist drauf

Baobab home Renovierung und weitere neue Moskitonetze

Auch im Baobab Home ist weiter voran gegangen. Wie wir schon berichtet haben, hat das Haus innen und außen einen neuen Anstrich bekommen. Um die Renovierung von außen zu vervollständigen, wurde jetzt noch der Sockel ausgebessert, repariert und final mit einem Bitumenanstrich versehen, um gegen Regen geschützt zu sein.

Wir haben auch noch ein paar weitere Moskito-Gitter in den Schlafräumen gefunden, die es zu ersetzen galt und bisher gab es auch noch keine Moskito-Gitter in den Oberlichtern über den Türen. Der entsprechende lokale Fundi wurde beauftragt und hat die Aufgabe umgehend umgesetzt. Damit sind die Schlafräume jetzt komplett mit Insektenschutz versehen. Wir wünschen den Kids lala salama!

Anlieferung des Materials
Zement mischen – wenigstens ein bißchen im Schatten
Fundi at work
Die Schlafzimmer werden gegen Moskitos geschützt
Materiallieferung mit Bajaji
Wie neu!

Aufklärungsarbeit der We are Stronger Gruppe in anderen Krankenhäusern – Fahrt nach Kibaha

Am letzten Sonnabend stand ein weiterer Besuch eines anderen Krankenhauses mit der Gruppe der „We are stronger Kinder“ an. Diesmal ging es mit einem Bus nach Kibaha, der Hauptstadt des Bezirkes der Küstenregion zu der auch Bagamoyo gehört. In dem Krankenhaus von Kibaha gibt es ebenfalls eine Gruppe von HIV positiven Kindern, die sich zusammengeschlossen hat. Der Name der Gruppe ist „New hope“. Neben Austausch und Aufklärungsarbeit der beiden Gruppen, gab es Tanz, Akrobatik und ne Menge Spaß. Dazu haben wir mit Eurer Hilfe allen Kindern (es waren ca. 160 Kinder vor Ort) eine warme und gesunde Mahlzeit geben. Zukünftig wollen die beiden Gruppen „New hope“ und „We are stronger“ in Kontakt bleiben, um sich weiter auszutauschen und gegenseitig weiterzubilden. Gute Nachrichten gibt es auch im Nachgang zu unserem Besuch im Krankenhaus von Kerege eine Woche zuvor (wir haben berichtet). Eines der Kinder aus Kerege hat nun Kontakt zur We are stronger Gruppe aufgenommen, weil dieses Kind bisher nicht wußte, daß die Medikamente, die es nimmt aufgrund der HIV Erkrankungen notwendig sind. Auch dessen Eltern meiden das Thema HIV. Die WaS Gruppe wird das Kind nun unterstützen. Ein kleiner Erfolg!

Aufklärungsarbeit für HIV positive Kinder – Soooo wichtig!
Die ganze Truppe
eine vollwertige Mahlzeit für alle

Zaun auf der Shamba der We are stronger Gruppe

Auf der Shamba der We are Stronger kids fehlten noch ein paar letzte Zaunfelder, um das Grundstück, welches etwas am Rande von Bagamoyo liegt, besser zu schützen. Wir haben diese nun auch gesponsert und werden nachfolgend auch das Eingangstor zur Shamba und den gesamten Bereich fertigstellen, da dieser Bereich ansonsten zu stark dem Wetter (insbesondere dem sehr starken Regen) ausgesetzt ist. Somit ist dann die Shamba zum einen sicher und alle verbauten Materialen werden länger halten.

im Hintergrund ist das neu gebaute Kibanda zu sehen
endlich sicher!

Sanierung der Klassenräume der Vorbereitungsklasse und der 1.ten Klasse und des Schulleiterbüros an der Steven Tito Acadamy

Nachdem wir letzte Woche eine Bestandsaufnahme mit Caito (dem Manager des Baobab Homes und der Steven Tito Acadamy) der notwendigen Sanierungsmaßnahmen gemacht haben, konnten die entsprechenden Angebote eingeholt werden und das Budget erstellt werden. Für alle Renovierungsarbeiten wurden wieder lokale Arbeiter beauftragt. Als der Startschuß gefallen war, haben die Arbeiten auch unmittelbar am Freitag nach Ende der Schule begonnen. Die Liste der durchzuführenden Arbeiten umfasst unter anderem eine Ausbesserung und Abdichtung des Daches (dort hatte sich mit den Jahren eine riesige Kolonie Fledermäuse häuslich eingerichtet), Auswechseln von Teilen der Deckenverkleidung, Ausbesserung des Mauerwerkes und des Fundamentes, Reparatur von Fenstern, Umbau des Schulleiterbüros (dort sollen zwei separate Büros entstehen) sowie einen neuen Anstrich des Gebäudes und der Räume. Es war beeindruckend zu sehen, wie weit die Arbeiten bereits am Montag fortgeschritten waren. Die Fundis haben über das Wochenende durchgearbeitet und ordentlich was geschafft. Hier ein paar Eindrücke der Arbeiten.

am Freitag kam das erste Material
Sanierungsarbeiten in vollem Gange
Austausch der Deckenplatten

Weiter geht’s!

Auch wenn Ihr einige Tage nichts gehört habt, ist hier doch einiges passiert.

Kibanda

Das Kibanda hat nun noch einen richtigen Boden aus Beton erhalten. Somit sind die Tische und die nun auch fest verankert und nach dem Trocknen des Betons kann das Kibanda auch endlich seiner Bestimmung eingesetzt werden. Wir sind gespannt was die Kinder sagen werden, wenn sie es am Sonntag das erste Mal sehen. Nun gilt es nur noch das vorhandene Holz so weit zu behandeln, dass die Termiten hier vor Ort es schwer haben, daß Holz schnell zu zerstören. Die Termiten sind hier ein echtes Problem für das Holz. Dazu kommen der Regen und das feuchtwarme Wetter. Wir werden spätestens in der nächsten Woche dafür Fundis beauftragen, die die Behandlung vornehmen werden. Wir werden Euch berichten.

time to eat

Baobab home

Große Freude gab es dafür schon am Baobab home. Die Innenräume des Waisenhauses sind fertig verspachtelt und die Farbe ist innen als auch außen dran. Es sieht ein bißchen wie neu aus. Nun haben wir noch zwei neue Regale in Auftrag gegeben, so daß die Inneneinrichtung auch etwas aufgehübscht wird. Weiterhin haben wir die defekten Moskitonetze austauschen lassen, so daß wieder ein besserer Schutz für die Kinder vor Ort besteht. Aber auch hier haben wir noch 1-2 Aufgaben gefunden, die wir gerne noch umsetzen wollen. Dazu dann aber später mehr.

das Baobab home
neue Moskitonetze
die Decke innen ist nun endlich verspachtelt und alles ist neu gestrichen
die Schlafzimmer der Kids sind jetzt in purple gestrichen. Sie lieben es!

Der Krankenhausbesuch in Kerege

Große Wiedersehensfreude gab es auch mit den Kindern der We are stronger Gruppe (früher ‚stronger together‘). Wie einige von Euch wissen, ist das die Gruppe, die für andere HIV positive Kinder Aufklärungsarbeit im Umgang mit der Krankheit durchführen. Die We are stronger Gruppe  (WaS) macht diese Arbeit einmal monatlich im Krankenhaus in Bagamoyo (wenn die Kinder dort ihre Medikamente bekommen) und einmal im Monat auf der Shamba, die gerade ein neues Kibanda und eine größere Sickergrube durch Eure Spenden bekommen hat (dafür unbedingt noch mal ein ganz großes ASANTE SANA!)

Hier vor Ort konnten wir es den Kindern ein weiteres Mal ermöglichen, diese Aufklärungsarbeit in einem anderen Krankenhaus in der Umgebung durchzuführen. Dafür wurde ein Bus gemietet, die WaS Gruppe eingeladen und dann ging es nach Kerege. Dort waren wir vor 2 Jahren schon einmal und wurden entsprechend neugierig und auch freudig erwartet. Um Euch mal näher zu bringen, was an einem solchen Tag passiert und wieso das ganze Thema uns so wichtig ist, wollen wir Euch gerne erzählen, um was es diesmal ging. Es wurde ein Theaterstück aufgeführt, in dem ein Kind HIV positiv ist (genau wie die Eltern, die das jedoch nicht wahrhaben wollen und/oder nicht aufgeklärt sind). Das Kind wird Teil einer Gruppe, anderer HIV-positiver Kinder (wie z.Bsp. der WaS Gruppe), die ihm raten immer die Medikamente einzunehmen und ihn entsprechend aufklären, was HIV bedeutet und was man beachten muß. Das Kind will mit seinen Eltern darüber reden und diese aufklären, die Eltern wollen das jedoch nicht wahrhaben, schieben alles auf eine Malariaerkrankung und leben einfach weiter wie bisher. Das erschütternde an diesen Stücken ist, daß es immer Schicksale aus dem Leben der WaS Gruppe sind. Der Junge, dem dies widerfahren ist, hat sich selbst das Leben genommen, weil er mit der Verleugnung und dem Wegschauen nicht umgehen konnte. Umso wichtiger, daß diese Stücke auch die Eltern zu sehen bekommen, die mit ihren Kindern in den jeweiligen Krankenhäusern sind. Wir hoffen dieses Projekt weiter ausbauen zu können und den Kindern die Aufklärungsarbeit auch in anderen Krankenhäusern regelmäßig zu ermöglichen. Wir freuen uns über jegliche Unterstützung für dieses wichtige Projekt. Am nächsten Wochenende geht es in ein weiteres Krankenhaus, wo wir um die 120 Kinder erwarten. Wir wollen im Anschluß ein festes Budget erarbeiten, um den Kindern die Fahrten in andere Krankenhäuser ca. alle 3 Monate zu ermöglichen. Wir halten Euch darüber unterrichtet und freuen uns über Spenden! Asante!

das ergreifende Theaterstück
alle Anwesenden im Krankenhaus – We are stronger!

Classroom

Wie manche von Euch vielleicht noch wissen, haben wir vor genau 2 Jahren einen Klassenraum für die Steven Tito Acadamy gebaut. Darin wir jetzt die 6 Klasse der Schule unterrichtet. Da wir damals kurz vor der Gesamtfertigstellung des Raumes abgereist sind, hier mal noch ein paar Bilder, wie der Raum jetzt aussieht. Wir freuen uns noch immer sehr. Vielen lieben Dank nochmal an alle Spender, die das möglich gemacht haben. Aufgrund der Erfahrung, die wir während des Baus vor Ort sammeln konnten, sind wir jetzt mit der Bauleitung der Teilsanierung des ersten Gebäudes der Steven Tito Acadamy betraut. Dabei handelt es sich um das Schulleiterbüro und die Klassenräume der Vorbereitungsklasse und der 1. Klasse. Wir werden Euch über die Fortschritte dort unterrichtet halten.

Aufregende, geschäftige erste Tage in Bagamoyo

Die ersten Tage sind wie im Fluge vergangen und endlich finden wir Zeit, euch über die aktuellen Geschehnisse zu informieren.

Wir hier im weiteren Lesen werdet, setzen wir verschiedene lokale Fundis (Handwerker) für unsere diversen Projekte ein. Damit unterstützen wir neben unseren Hauptprojekten auch lokale Handwerker.

Kibanda (der Essenraum für die Kinder)

Nach Beschaffung aller für den Bau notwendigen Baumaterialien ging es auch sofort mit Hilfe der lokalen Fundis los. Das Kibanda ist die letzten Tage viel gewachsen. Tische und Stühle sind nun eingebaut, das Dach ist drauf und die Holzverkleidung steht auch so weit. Derzeit sind die Fundis dabei, den Fußboden mit Zement zu füllen. Damit werden dann auch die Tische und Stühle fest verankert sein. Im Anschluss fehlt dann nur noch das Imprägnieren des Holzes, so dass die Termiten es schwerer haben, dass Holz zu zerstören. Mit der Behandlung ist das Holz des Kibandas dann auch gegen den zum Teil sehr starken Regen geschützt. Fotos vom Bau findet Ihr hier:

Rohbau
die Verkleidung ist dran

Sponsorships

Direkt nach Ankunft haben wir uns die Fortschritte in der Steven Tito Acadamy angeschaut und die 20 über friends‘ hands unterstützten Sponsorship-Kinder besucht. Was für eine Freude! Nach Übergabe der Sponsoren Briefe und kleiner Geschenke gab es jede Menge glückliche Gesichter! Wir konnten uns davon überzeugen, dass es den Kindern gut geht und waren happy über die die enormen Lernfortschritte der Kinder.

Wir konnten außerdem die aktuellen Sponsor letters der Kinder mitnehmen. Sie haben sich sehr viel Mühe beim Schreiben und Malen gegeben. Wir freuen uns schon, diese an unsere Sponsoren zu versenden, sobald wir wieder in Deutschland sind.

Ahmed bekommt seinen Sponsorletter
die aus Deutschland gesponserten Kids

Abwassersickergrube

Das Loch für die Sickergrube ist fertig. Innerhalb von 1,5 Tagen haben 3 Fundis eine Grube von ca 4-5 m Durchmesser und fast 4 m Tiefe gegraben. Wahnsinn! Nachdem das Loch die richtige Größe hatte, wurde angefangen, die Steine für den rundförmigen Sickerschacht hochzuziehen. Zum Glück warf die Grube nun ein wenig Schatten für die Fundis ab. Zement und Steine und ein weiterer Tag und der Schacht war bis oben gemauert. Erstaunlich in welchem Tempo hier die Sachen voran gehen. Jetzt muss noch der Deckel für die Grube hergestellt werden und dann noch eine Verbindung von der kleineren Grube zur größeren gesetzt werden und dann ist die Sickergrube voll funktionsfähig.

Reparatur und Renovierung des Waisenhauses Baobab home

Seit der Eröffnung des Waisenhauses in 2004 hat das Baobab home vielen Kindern ein neues Zuhause geschenkt. Jetzt wurde es Zeit für eine Renovierung und für kleinere Reparaturen. Nach einem herausfordernden Einkauf aller notwendigen Baumaterialien wie Wandfarbe, Gips, Pinsel, Spachtel und Außenfarbe auf dem lokalen Baumarkt und arrangieren der Fundis konnten die Arbeiten beginnen. Die Kinder freuen sich schon sehr auf ihr renoviertes und repariertes Zuhause.

shopping im Farbbaumarkt
die Kinder der STA schauen gespannt zu
die Decke des Wohnzimmers wird endlich verspachtelt
und auch der Eingangsbereich wird schick gemacht

Karibu in Bagamoyo

Zurück in Bagamoyo heißt es nicht lang schnacken… Kaum 2 Tage hier ging es zunächst einmal an die Schule STA und das Waisenhaus Baobab home. Groß die Wiedersehensfreude. Die Kinder hatten talents day an der schule und konnten Ihre Talente zum Besten geben, neben Singen, Tanzen, Schauspielern, Seilspringen und Hula-Hopp, legten sogar die Lehrer eine kleine Tanzeinheit ein.

Wiedersehensfreude

Gleich am nächsten Tag ging es los mit der Umsetzung unserer geplanten Projekte. Auf der Farm (Shamba) der Gruppe „We are stronger“ die Aufklärungsarbeit im Bereich HIV durchführen (das Projekt, welches wir schon seit langem unterstützen), wird ein Kibanda benötigt. Hier in Tanzania ist das eine Art offene Hütte, die Schatten spendet und in der man seine Mahlzeiten zu sich nimmt. So etwas fehlt den Kids bisher. Wenn Ihr sehen wollt, wie so etwas aussieht, verfolgt weiter unseren Blog und die Baufortschritte. Dazu ging es heute wieder einmal an verschiedene Stationen, Steine, Zement, Eisen für die Bewehrung, Holz, Dachplatten, Nägel und alles was so dazu gehört. Hier gibt es nicht so etwas wie einen Baumarkt, aber verschiedene Stellen, an denen man all die Sachen besorgen kann.

Steine und Zement kaufen
im “Baumarkt”
alles auspacken und jeder packt mit an

Parallel startete der Bau einer großen Abwassersickergrube auf dem Gelände der Shamba. Dadurch das das HIV-Programm so erfolgreich läuft und viele Kinder die Shamba aufsuchen, reicht die bestehende Grube nicht aus. Die große, neue Sickergrube garantiert Ruhe für die nächsten 15- 20 Jahre. Auch dafür wurden Steine, Zement etc. eingekauft. Und es wurde angefangen ein riesiges Loch zu buddeln. Dieses muss fast 4 m (12 ft) tief sein und die Sonne brennt, da hier gerade die hot season angefangen hat. Respekt an die Jungs, die da in der prellen Sonne arbeiten. All die Projekte leiten Fundis (so hier der Name für Leute die was bauen oder auch reparieren können). Derzeit sind also 2 Fundis an der Shamba am Werkeln (Kibanda und die Sickergrube) und wenn alles läuft, wie wir es vorhaben, kommen noch weitere dazu. Also bleibt dran!

Respekt!

Es geht wieder los…

Endlich! Nach zwei Jahren Coronapause können wir endlich wieder nach Tanzania reisen. Und obwohl wir nicht vor Ort sein konnten, ist Einiges passiert. Das Aufklärungsprogramm der We are stronger (WaS) (Früher ‚stronger together‘) Gruppe findet mittlerweile einmal im Monat im Krankenhaus in Bagamoyo statt und ein weiteres Mal auf der shamba (farm) die den Kindern zur Verfügung steht. Die Gruppe besteht zum Großteil aus HiV positiven Kindern, die andere Kinder über den Umgang, Ausgrenzung und die wichtige medizinische Versorgung aufklärt. Wir werden auf unserer jetzigen Reise die Aufklärungsarbeit in anderen Krankenhäusern weiter ausbauen und wollen es so weit etablieren, daß die Gruppe zukünftig selbst die Fahrten und die Aufklärungsarbeit organisieren und durchführen können. Dazu bringen wir 2 gesponsorte Laptops für die Kinder und unseren Betreuer vor Ort mit, um mit Ihnen das Erstellen von Berichten und dem Kassenbudget weiter auszuarbeiten. Vielen Dank für die Laptops an den Labdoo e.V.!

Ein weiterer großer Dank geht an die Apotheke im Ostseepark in Rostock. https://www.apotheke-im-ostseepark.de/ Dort können Coronatest durgeführt werden und von jedem Coronatest gehen 0,50 EUR an den friends‘ hands e.V. Es wurden schon zahlreichen Tests verkauft. Zusätzlich haben wir Desinfektionsmittel, Verbandsmaterial und Masken erhalten. Vielen, vielen Dank, das ist ganz großartig von Euch!

Weiterhin bedanken wir uns für die ganzen Sachspenden, die wir erhalten haben und hoffentlich alle mitbekommen. Dazu dann mehr, wenn wir vor Ort sind und diese an die Kinder und an die Schule verteilen können. Genauso wie die Sponsorenbriefe für und von den Kindern der Steven Tito Acadamy.

Es gibt auch einige Projekte, die wir durchführen wollen, an der Schule, am Waisenheim und auf der shamba der We are stronger Gruppe. Darüber werden wir Euch dann von vor Ort berichten.  Also bleibt dran, Ihr werdet von uns, den Kindern und den Projekten vor Ort hören.

NEWS NEWS NEWS

Wir freuen uns Euch zu berichten, dass die Unterstützung durch friends‘ hands und vor allem durch Euch weiter ausgebaut werden kann. Es gibt nämlich Neuigkeiten:

Die älteren Kinder der stronger together Gruppe haben nun ihre eigene Organisation „We are stronger“ direkt vor Ort in Tanzania gegründet. Ziel dieser Gruppe ist es weiterhin, jüngeren Kinder und deren Familien, die auch vom Virus betroffen sind, zu unterstützen und diese Kinder sowie deren Familienüber die HIV-Infektion aufzuklären. Gerne wollen wir auch dieses Projekt in Zusammenarbeit mit dem schwedischen Hilfsprojekt stronger together unterstützen.

Bereits jetzt konnte der Gruppe durch die schwedischen Unterstützer eine Shamba (suaheli für Farm) zur Verfügung gestellt werden. Die Shamba bietet nicht nur die Möglichkeit Essen zuzubereiten sondern dient auch als Rückzugsort während den Regenzeiten.

Um gerade die jüngeren Kinder zu sensibilisieren und zu unterrichten sollen sogenannte Feeling Sessions stattfinden. Neben Aufklärung zum richtigen Umgang mit der Krankheit, soll auch aktiv das Thema Ausgrenzung behandelt werden. Hierbei ist vor allem der Austausch wichtig, um gerade die jüngeren Kinder zu ermutigen, trotz der Infektion ein gesundes Selbstbewusstsein zu entwickeln und anderen erkrankten Kindern die Stärke zu geben mit dem Virus zu leben.

Diesen Austausch wollen wir mit Eurer Unterstützung möglich machen!

Die monatlichen Treffen sollen hierbei nur der Anfang sein. In Zukunft wollen wir der „We are stronger“ Gruppe ermöglichen auch in andere Krankenhäuser zu fahren und dort die Aufklärungsarbeit weiter voranzutreiben.

Wenn Euch dieses Projekt ebenso begeistert wie uns, könnt Ihr unter Angabe des Stichworts „We are stronger“ an die Bank für Sozialwirtschaft auf das Konto DE50 2512 0510 0001 6077 01 spenden.

Der Gemeinschaftsraum der Shamba

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Weiterhin freuen wir uns, dass die Verpflegung der HIV-positiven Kinder im Krankenhaus von Bagamoyo trotz der aktuellen Schwierigkeiten durch Covid-19 weiterläuft und gut ankommt. Wir werden mit Eurer Hilfe auch dieses Projekt weiter unterstützen.

Zudem werden wir in der kommenden Woche, Mwajabu, einem Mädchen der „We are stronger“ Gruppe eine Operation ermöglichen. In ihrer Brust wurde ein Knoten festgestellt, welcher mit Hilfe der Operation entfernt werden soll und im Anschluss zur Gewebeanalyse untersucht wird. Wir haben ein Teil der Summe bereits durch Spenden finanzieren können, dennoch sind weitere Spenden notwendig, um alle entstehenden Kosten zu decken. Unter Angabe des Betreffs „Mwajabu“ könnt Ihr die etwa 300,00€ teure Operation sowie etwaige nachfolgende Behandlungen über unser Spendenkonto bei der Bank für Sozialwirtschaft DE50 2512 0510 0001 6077 01 unterstützen. Wir wünschen Mwajabu alles Gute für die Operation und danken Euch vorab für Eure Unterstützung und Hilfe!

Mwajabu im Einsatz für die “stronger together” Gruppe.

Neuigkeiten in Coronazeiten aus Tanzania

Auch in Tanzania ist der Coronavirus angekommen. Die Behörden haben alle öffentlichen Einrichtungen, also unter anderem auch die Schulen bis auf Weiteres geschlossen. Wir freuen uns jedoch berichten zu können, daß die Kinder der Steven Tito Acadamy weiter von den Lehrern unterrichtet werden. Die Lehrer der Schule verteilen mit Unterstützung vom Sozialarbeiter die Aufgaben an die Kinder zu Hause. Bedürftige Familien werden regelmäßig mit Seife versorgt, so daß die Hygienevorschriften besser umgesetzt werden können. Wir bedanken uns bei den Lehren und dem Schulleiter Naftal für ihren Einsatz.

Für viele Menschen dort vor Ort bedeutet der totale Stillstand auch den Verlust der Arbeit und des Einkommens ohne jegliche Art der sozialen Absicherung. Wir wollen die Leute vor Ort unterstützen und natürlich den Kindern vor Ort helfen. Somit haben wir nun in einer ersten Aktion mit unseren Ansprechpartnern (Mama Justin und Chris) vor Ort eine kleine Hilfe zur Selbsthilfe ins Leben gerufen, die Ihr gerne unterstützen könnt. Die Kinder der HIV Gruppe Stronger together können sich derzeit aufgrund der Coronasituation nicht treffen, üben oder zusammen eine gesunde Mahlzeit zu sich nehmen. Nur alle 2 Wochen, wenn sie ins Krankenhaus müssen, um ihre HIV-Medikamente zu erhalten, treffen sich einige der Kinder. Um zu gewährleisten, daß sie auch in diesen Zeiten eine gesunde und ausreichende Ernährung zu erhalten, (das ist besonders wichtig, wenn sie Ihre Medikamente bekommen,) haben wir mit Freunden vor Ort einen Essensservice eingerichtet. Am letzten Sonnabend hat Mama Justin für die Kinder der Gruppe und alle anderen Kinder auf der HIV Station im Krankenhaus in Bagamoyo gekocht. Chris hatte zuvor die notwendigen Lebensmittel besorgt und ins Krankenhaus gebracht. So bekamen die Kids zu ihrer Medikation ein gesundes Essen. Wir hoffen diese Unterstützung während der Zeit der Krise länger durchführen zu können und brauchen dafür Eure Unterstützung! Pro Kind und Mahlzeit brauchen wir 2 Euro und schön wäre es, wenn wir das alle zwei Wochen hinbekommen. Ihr könnt dafür unter dem Betreff “Essensversorgung HIV-Kids Bagamoyo” auf das Spendenkonto friends‘ hands e.V.
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN DE50 2512 0510 0001 6077 01 spenden. Wir sagen schon jetzt vielen Dank und bleibt alle schön gesund!

Hier ein paar Eindrücke vom letzten Sonnabend:

Eure friends‘ hands

Ready for school

Es ist geschafft! Seit dem Beginn des neuen Schuljahres am 06.01.2020 wird der neue Klassenraum von der fünften Klasse der Steven Tito Acadamy genutzt. Die Kinder und Lehrer freuen sich sehr darüber und die Kids lieben ihren neuen Klassenraum. Viel Spaß hatten die Kinder und auch die Lehrer beim äußeren Gestalten des Klassenraums. Da kamen viele verschiedene Handabdrücke dran in allen möglichen Farben. Wir bedanken uns ganz ganz ganz herzlich bei allen Spendern, die das möglich gemacht haben! Und wer weiß…ein weiterer Klassenraum wird benötigt..:)